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Trittschalldämmung - Alles rund um's Thema Geräuschdämmng

Trittschalldämmung bei der Firma Gerd Seitz

Die Firma Gerd Seitz als die Nr. 1 für das Handwerk beantwortet im Folgenden häufige Fragen rund um das Thema Geräuschdämmung in Wohnungen. Auch unsere Mitarbeiter stehen Ihnen telefonisch oder per E-Mail jederzeit gerne zur Verfügung, wenn es um die Auswahl des Materials oder die optimale Installation gehen soll. Alle hier vorgestellten Trittschalldämmungen sind bei uns in der gleichnamigen Kategorie im Online-Handel erhältlich.

Bei der Auswahl der passenden Trittschallmatte spielt zunächst die Stärke des Materials eine wichtige Rolle. Die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt ist außerdem von einigen zusätzlichen Faktoren abhängig. Dabei lässt sich nicht grundsätzlich vorhersagen, ob eine dickere Dämmung auch zu einem besseren Ergebnis führt. Bei einem Bodenbelag mit Klick-Technik etwa kommt es vor allem darauf an, dass zwischen Belag und Dämmung keine Bewegung entstehen kann.

 

Anforderungen an die Trittschalldämmung

Eine dünne Geräuschdämmung wie unsere VINCLIC Professional erfüllt diese Anforderung durch ihre geringe Stärke von nur 1,6 mm. In Verbindung mit festem PUM-Material ergibt sich eine zuverlässige Kombination, die der Universol ALU 3 in 1-Trittschalldämmung doch überlegen ist. Ob bei Kork, Laminat, Parkett oder als Trittschalldämmung bei Vinyl unterlegt, grundsätzlich sollte ein angemessenes Verhältnis zwischen Raumschall und Dämmung des Gehschalls bestehen. Auch der Bewegungsspielraum sollte Beachtung finden, unddie Auswahl des Dämmmaterials ist zudem immer abhängig von der verwendeten Verbindungstechnik.

 

Die Trittschalldämmung bei Vinyl

Für einen Bodenbelag aus Vinyl eignet sich die Geräuschdämmung VINCLIC Professional optimal. Aber was sind die Gründe, die für die Wahl dieser Dämmung sprechen und für eine bestimmte Stärke, Ausführung oder Qualität?

Unsere Geräuschdämmung VINCLIC Professional besteht aus dem Material PUM und ist 1,6 mm stark. Auch für eine Raumausstattung mit Fußbodenheizung ist sie besonders geeignet. Ein derart schweres Material zu empfehlen hat einen bestimmten Grund: Das Zusammenspiel zwischen der Dämmung und der Fußbodenheizung.

Die besondere Schwere dieser Matte bewirkt einen guten Anpressdruck auf den Fußboden. Damit kann die Dämmung die Wärme des Bodens optimal aufnehmen - es entsteht ein geringer Wärmedurchgangswiderstand von etwa 0,009 m2K/W.

Allerdings könnte der ein oder andere Experte leise Zweifel äußern angesichts der geringen Materialstärke von nur 1,6 mm. Denn eine stärkere Dämmung würde zu einem besseren Ergebnis führen, was durchaus im Sinne des Handwerkers wäre. Aber bei der Klick-Technik steht im Vordergrund, dass bei den Bodenbelägen keine Bewegung entstehen darf. Außerdem sind Trittschall und Gehschall nachhaltig zu reduzieren, und diese beiden Anforderungen sollten in ein optimales Verhältnis gebracht werden. Die Trittschalldämmung VINCLIC Professional als Trittschalldämmung bei Vinyl bietet eine angemessene Lösung durch ihre enorme Druckfestigkeit. Selbstverständlich sollte immer eine Dämmung mit darunter liegender Dampfbremse verlegt sein, im Neubau ohnehin ein Muss. VINCLIC Professional ist jederzeit im Online-Shop der Firma Gerd Seitz erhältlich.

 

Das Entsorgen der Trittschalldämmung

Grundsätzlich entsorgt man nicht weiter verwendete Dämmmatten mit dem Hausmüll. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Dämmung für Kork, Laminat oder die Trittschalldämmungen bei Vinyl handelt. Problematisch wird es aber bei älteren Matten, wenn diese noch mit einer Alu-Kaschierung ausgestattet wurden. Aluminium ist ein Metall und gehört nicht in den Hausmüll, sondern muss auf dem Betriebshof der örtlichen Wirtschaftsbetriebe abgegeben werden. Heute verwendet man derartige Kaschierungen aber nicht mehr, weshalb Sie mit einem Produkt der Firma Seitz immer die richtige Wahl treffen.

In unserem Internet-Angebot finden Sie für alle gängigen Bodenbeläge die passende Trittschallmatte. In der entsprechenden Kategorie bieten wir Ihnen eine umfassende Produktauswahl.

Durch die erheblichen Kapazitäten unseres umfangreichen Lagers sind alle Produkte ständig verfügbar.

Nutzen Sie die Vorteile der Online-Bestellung in unserem Internet-Shop. Gerne auch telefonische Beratung zu allen Fragen und Informationen rund um die Themen Trittschall und Schallschutz. Durch den Direktvertrieb profitieren Sie zusätzlich, denn Sie erhalten den besten Preis.



Fehlende Dämmung und die „lieben Nachbarn“

Aus Kostengründen verzichtet der Bauherr bisweilen auf Investitionen, die nach seiner Ansicht weniger wichtig sind. Deshalb wird oft Laminat ohne Trittschalldämmung verlegt, und auch andere Materialien müssen oft ohne den entsprechenden Schallschutz auskommen.

Wenn man aber auf eine Trittschalldämmung beim Verlegen verzichten will, kann es zu unerwarteten Komplikationen kommen. Mittlerweile mussten sich sogar mehrmals Gerichte mit dem Thema Schallschutz beschäftigen, weil genervte Nachbarn die Lärmbelästigungen durch einen „Übermieter“ nicht mehr hinnehmen wollten.Trittschalld-mmung_Content

 

Unwissenheit und die Folgen

So wurde in Mönchengladbach ein Wohnungseigentümer vom Landgericht dazu verpflichtet, seine hellhörige Wohnung nachträglich mit einer Schalldämmung auszustatten. Auf seine Einlassung, er habe beim Kauf des neuen Gehäuses von einem fehlenden Trittschallschutz nichts gewusst, entgegneten die Richter, dies sei irrelevant, so das Landgericht Düsseldorf (Az.: 19 S 152/18).

Nachdem ein Neueigentümer aus seiner Wohneinheit den Teppich entfernt hatte, ließ er Fliesen verlegen. Damit stieg aber der Trittschall in den darunter liegenden Räumen über die zulässige Norm von 53 Dezibel. Nach und nach stellte sich heraus, dass im ausgebauten Dachgeschoss auf die Dämmung verzichtet wurde. Der zweite Eigentümer in seiner tiefer gelegenen Wohnung fühlte sich dauerhaft gestört und klagte auf Korrektur. Der Eigentümer sah sich in seiner hellhörigen Wohnung nicht in der Schuld. Vielmehr wollte er die Eigentümergemeinschaft in die Haftung nehmen. Schließlich war ihm der Mangel nicht bekannt, als er die Wohnung kaufte.

Das Beheben des Mangels überließ das Gericht schließlich dem neuen Eigentümer. Wenn eine Dämmung nachträglich eingefügt wird, kann aber immerhin ein fünfstelliger Betrag fällig werden. Dann dann sind Fliesen und sogar der Estrich herauszunehmen. Deshalb reiche es, auf die Fliesen einen Teppich mit schallschluckenden Qualitäten zu legen.

Auch Laminat ohne Trittschalldämmung kann zu ähnlichen Unannehmlichkeiten führen. Denn mit den entsprechenden Materialien gelingen deutliche Minderungen des Geh- und auch des Trittschalls. Gerichtliche Auseinandersetzungen können lange Zeit dauern und unnötige Kosten verursachen. Oft verkehren sich dann die Vorteile durch Einsparungen bei der Installation in ihr Gegenteil.

 

Mietminderung wegen fehlender Dämmung

Auch das Landgericht Hannover kam zu dem Schluss, dass ein ausreichender Lärmschutz zur Ausstattung einer Wohnung gehört. In seinem Urteil (9 S 211/93) hob es hervor, dass laut wahrnehmbare Trittschallgeräusche eine Minderung der Miete in Höhe von 5 Prozent rechtfertigen. Eine Trittschalldämmung verlegen zu lassen ist also in jedem Fall die einfachere und kostengünstigere Alternative.

 

Die Trittschallmessung

Was als störend empfunden wird, ist aber individuell sehr verschieden. Allerdings gibt es gesetzliche Normen, die sowohl Wohnungseigentümer als auch Mieter einhalten müssen. In den allermeisten Fällen ist es also Pflicht, die Wohnung ausreichend zu dämmen.

Um aber genau festzustellen, wie stark die Lärmentwicklung in der unten liegenden Wohnung tatsächlich ist, gibt es die Trittschallmessung. Dabei handelt es sich um ein genormtes Verfahren, in dem fünf Hämmer aktiv werden. Die Schlagwerkzeuge sind nebeneinander angeordnet und wiegen jeweils 500 Gramm. Durch eine automatische Betätigung prallen sie auf den Fußboden und simulieren auf diese Weise eine Person, die einen normalen Trittschall erzeugt. In der unteren Etage wird dann die Lärmbelästigung exakt gemessen.

 

Normen und Grenzwerte

Notwendig wird dieses Verfahren bei unterschiedlichen Auffassungen über den entstehenden Trittschall. Immer wieder kommt es vor, dass eine mangelhafte Dämmung beklagt wird, weil bei der Installation gespart wurde. Und jeder Mieter hat das Recht, nicht durch die High Heels der Nachbarin im Obergeschoss belästigt zu werden. Welche Lärmbelästigung man hinnehmen muss, ist abhängig vom Baujahr eines Gebäudes, denn es sind jeweils andere DIN-Normen gültig. Wurde das Gebäude nach 1989 errichtet, darf eine Lärmbelästigung von maximal 53 Dezibel entstehen. Für das Jahr 2016 hat der Gesetzgeber die Normen verschärft, nun sind 50 Dezibel als Obergrenze festgelegt. Werden diese Werte regelmäßig überschritten, kann der Mieter eine Nachbesserung verlangen. Und je nach Aufwand entstehen erhebliche Kosten, denn der bereits vorhandene Bodenbelag muss zunächst entfernt werden, um anschließend einen neuen Belag mit zusätzlicher Schalldämmung zu verlegen.

Hat ein Mieter gesundheitliche Probleme, gelten strengere Höchstwerte. Tatsächlich kann Lärm physische und psychische Belastungen hervorrufen oder verschlimmern, und deshalb liegt das Maximum in diesen Fällen bei nur 46 Dezibel. Denn eine störende Lärmbelästigung mindert nicht nur den Wohnkomfort, sondern führt auf die Dauer bei vielen Mietern zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Schlafstörungen und Stress verursachen schließlich Probleme im Beruf und im privaten Alltag.

Wenn ein Mieter also das Gefühl hat, die Lärmminderung in seinem Haus sei nicht ausreichend, kann er durch eine Trittschallmessung genaue Werte erhalten. Ist die Belastung zu hoch, hat in aller Regel der Vermieter für einen ausreichenden Schallschutz zu sorgen. Mit der exakten Messung besteht also die Möglichkeit, eine Lärmbelästigung zu beweisen und Abhilfe zu schaffen.

Es gibt also ausreichend Gründe, den Bodenbelag mit Dämmmatten zu unterlegen. Im Folgenden bieten wir Ihnen eine Auswahl aus unserem reichhaltigen Angebot.

 

Trittschalldämmung UNIVERSOL Alu 3 in 1

Diese hochwertige Geräuschdämmung verfügt über eine integrierte AQUASTOP Dampfbremse und ist mit Klebeband ausgestattet. Besonders geeignet bei schwimmender Verlegung von Parkett oder als Trittschalldämmung für Laminat (ebenfalls schwimmend verlegt) in Räumen mit erhöhter Besucherfrequenz.

Die Dämmmatte in Premiumqualität verbessert den Komfort jeder Wohneinheit durch überzeugende Werte für die Trittschall- und Gehschallreduzierung. Zusätzlich ist sie auch bei hohen Druckspannungen extrem stabil und eignet sich besonders für Räume mit hohen Belastungen des Bodenmaterials. Die integrierte AQUASTOP Dampfbremse erlaubt auch das Verlegen auf einem mineralischen Untergrund oder bei einer vorhandenen Fußbodenheizung.

Die Produktbezeichnung „3 in 1“ steht für Unterlage, Folie und Klebeband. Aus diesen drei Komponenten besteht diese hochwertige Unterlage, die schnell verlegt ist. Der Trittschall verbessert sich um 18 dB, der Gehschall um 26 Prozent.

 

Trittschalldämmung SILENZA Light 1.6 mm

Geeignet für die schwimmende Verlegung von Parkett und als Trittschalldämmung bei Laminat auch bei einer installierten Fußbodenheizung.

Die dichte Struktur der XPS-Hartschaumunterlage gleicht Unebenheiten bis 0,9 mm aus und führt zu einer Verbesserung des akustischen Komforts.

Minderung des Trittschalls um 18 dB, der Gehschall wird um 14 Prozent reduziert.

 

Trittschalldämmung DUOGARD maxima

Der geringe Wärmedurchlasswiderstand von 0,038 m² K/W bedingt eine hohe Eignung für Fußbodenheizungen.

Bei schwimmender Verlegung auf Holzfertigböden oder als Trittschalldämmung für Laminat, ebenfalls schwimmend. Der akustische Komfort wird durch eine PE-Schwerschaumunterlage erhöhter Dichte optimiert.

Sehr hohe Geräuschreduzierung: Der Gehschall mindert sich um 20 Prozent, der Trittschall um 19 dB.

 

Trittschalldämmung UNIVERSOL Natur 3 in 1

Umweltfreundliche und besonders hochwertige Geräuschdämmung, Klebeband und AQUQSTOP Dampfbremse sind integriert. In häufig frequentierten Räumlichkeiten, deren Böden sehr hohen Druckspannungen ausgesetzt sind. Ein eventuelles Knarren von Holzdielen wird deutlich gemindert. Die Dämmung in Premiumqualität bietet alle Vorteile des Klebeverfahrens auch bei schwimmender Verlegung von Parkett oder Laminat mit Trittschalldämmung.

Zu 93 Prozent aus natürlichen Materialien hergestellt, keine toxischen Verbindungen enthalten.

Der akustische Komfort wird deutlich aufgewertet. Geh- und Trittschallreduzierung um 25 Prozent respektive 17 dB. Aufgrund der AQUQSTOP Dampfbremse auch für mineralische Untergründe verwendbar. Mit dem außerordentlich niedrigen Wärmewiderstand (0,08 m² K/W) bietet diese Geräuschdämmung eine ideale Lösung beim Einsatz über einer Fußbodenheizung und garantiert eine effektive Beheizung bei Holzböden.

Mit Klebeband und Überlappung. Die Dämmung besteht aus drei Komponenten, nämlich aus Unterlage, Folie und Klebeband, daher die Bezeichnung 3 in 1. Schnelles Verlegen durch Minimierung der Arbeitsschritte.

 

Trittschalldämmung VINCLIC Professional

Premium Geräuschdämmung hochwertiger Qualität mit einer Anti-Rutsch-Oberfläche (auch Antislip). Geeignet für Fußbodenheizungen, schwimmend verlegte LTV-Design- oder elastische Bodenbeläge in stark genutzten Räumlichkeiten.

Geh- und Trittschall sind nachhaltig reduziert, und zwar um 6 Prozent und 14 dB.

Verbessert deutlich die akustische Raumsituation. Extrem druckstabil, verwendbar in Objektbereichen aufgrund der Brandklasse Bfl-s1.

Unter ihrer Abdeckfolie mit einer AntiSlip-Beschichtung ausgestattet, die eine bessere Stabilität bewirkt. Dadurch reduziert sich das Risiko eines Fugenbruchs oder einer Fugenbildung.

Umweltfreundlich produziert. Natürliche Rohstoff wurden zu 90 Prozent verwendet, damit ist unser Produkt physiologisch und ökologisch unbedenklich.

 

Trittschalldämmung PE-Schaum

Preiswerte Unterlage, geschlossener, unvernetzter PE-Schaum mit 20 kg/m3.

Zur schwimmenden Verlegung von Holzfertigböden auch bei Fußbodenheizung, ebenfalls unter Laminat. In Räumen mit geringer Anwesenheitsfrequenz.

Für durchschnittliche Anforderungen an Druckstabilität und Trittschalloptimierung. Die erhöhten Anforderungen des EPLF sowie des MMFA (Gruppe 1) werden nicht erfüllt.

Gleiches gilt für die Mindestanforderungen der Gruppe 1 des MMFA.

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